Plattform Mäander

Zusammenleben.
Mit und ohne Demenz.

Stiftung Plattform Mäander | Zusammenleben. Mit und ohne Demenz.

Stiftung Plattform Mäander

Für die Integration von Menschen mit Demenz in unserer Gesellschaft.

Die Stiftung Plattform Mäander setzt sich für ein gutes Zusammenleben von Menschen mit Demenz und ohne Demenz ein. Sie hilft, praxistaugliche Lösungen im Umgang mit Demenz zu initiieren, koordinieren und kommunizieren. Als unabhängige und gesellschaftlich breit getragene Organisation arbeitet Plattform Mäander mit verschiedensten Partnern aus dem öffentlichen und privaten Sektor zusammen. Beratungs-, Unterstützungs- und Entlastungsangebote, die sich direkt an Betroffene und ihre Angehörigen richten, gehören nicht zu den Aufgaben von Plattform Mäander.

Unsere Aufgabe

Wir engagieren uns für die selbstverständliche und gleichberechtigte Teilhabe von demenzerkrankten Menschen am gesellschaftlichen Leben.

sensibilisieren

Sensibilisieren

Wir kommunizieren offen und wertschätzend über die Herausforderungen der Demenz und sensibilisieren so die Bevölkerung für dieses gesellschaftsrelevante Thema.

Für ein respektvolles Bewusstsein gegenüber Menschen mit einer Demenzerkrankung.

befähigen

Befähigen

Wir fördern durch partnerschaftlich durchgeführte Projekte die Handlungskompetenzen von Individuen und Organisationen im Umgang mit Demenz.

Für die Teilhabe von Menschen mit Demenz am Leben in der Öffentlichkeit.

vernetzen

Vernetzen

Wir bringen an Veranstaltungen und Netzwerktreffen Akteurinnen und Akteure zusammen, die sich für die Integration von Menschen mit Demenz einsetzen.

Für eine demenzfreundliche Gesellschaft – gemeinsam statt einsam.

Einblicke

Unsere Einblicke greifen die gesellschaftliche Dimension der Demenz auf. Wir zeigen damit verbundene Herausforderungen für Menschen mit einer demenziellen Entwicklung und berichten über Ansätze für einen angemessenen Umgang in der Gesellschaft.

Partner & Netzwerk

Gemeinsam für Menschen mit Demenz.

Plattform Mäander hilft, die Wirkung von Partnerorganisationen zu verstärken, beteiligt sich an innovativen Ansätzen und informiert über Best Practices. Wir wollen dort aktiv sein, wo Lücken bestehen, und nicht bestehende Angebote konkurrenzieren. Als Plattformorganisation unterstützen wir den Austausch und die Vernetzung zwischen bestehenden und neuen Playern.

Empfehlenswerte Veranstaltung zur gesellschaftliche Dimension der Demenz

Zürcher Demenzsymposium: Demenz – Das Ende der Selbstbestimmung?

Selbstbestimmung hat in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Sie ist in der schweizerischen Bundesverfassung verankert und hat sich als ethische und medizinische Grundnorm etabliert. Menschen mit Demenz können ihre Selbstbestimmungsrechte nur noch teilweise oder gar nicht mehr wahrnehmen. Dies stellt für sie und ihr Umfeld eine besondere Herausforderung dar. Pflegende und Institutionen sind gefordert, eine Balance zwischen Autonomie und Fürsorge zu finden.

Welche Rolle Betreuende sowie Institutionen dabei spielen und ob dies nicht sogar als gesellschaftliche Aufgabe verstanden werden muss, soll aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden – immer aber mit Bezug zur alltäglichen Praxis.

Zeit
4. Juni 2024, 9.00 bis 17.15 Uhr

Ort
Best Western Hotel Spirgarten
Lindenplatz 5
8045 Zürich

Zielpublikum
Praktiker*innen, Stakeholder, Entscheidungsträger*innen im Gesundheitswesen

Preis
Fr. 350.– inkl. Verpflegung
Jetzt einen Platz reservieren

Anmeldeschluss
28. Mai 2024

Programmflyer

Gäste

  • Alexander Willem Poelman, Regionale Geschäftsleitung, Gesundheitszentren für das Alter Stadt Zürich
  • Dr. phil. Marcel Maier, Leiter Schulungszentrum Gesundheit Stadt Zürich
  • PD Dr. med., Dr. sc. med. Jürg C. Streuli, MAS, Institutsleiter Stiftung Dialog Ethik
  • Prof. Dr. iur. Regina E. Aebi-Müller, Universität Luzern, Ordentliche Professorin für Privatrecht und Privatrechtsvergleichung
  • Matthias Hotz, Leiter Gerontologische Beratungsstelle SiL Stadt Zürich
  • Franziska Reiser, Pflegeexpertin APN, Spitex Zürich
  • Martina Hersperger, Geschäftsführerin Plattform Mäander
  • Josef M. Huber, «Citizen Scientist», Dozent, Departement Gesundheit, OST – Ostschweizer Fachhochschule
  • Urs Lüthi, Mitglied des Verwaltungsrats Immobilien Genossenschaft Oberaargau IGO, Mitinitiant Juradorf Wiedlisbach
  • Franziska Klinger, Bereichsleiterin Betreuung und Pflege, Juradorf Wiedlisbach

Moderation

  • Franziska von Arb, Psycho- und Traumatherapeutin

Meine Mutter wird vergesslich...

Wenn Angehörige Termine vergessen, desorientiert wirken und sich zurückziehen, tauchen viele Fragen und Unsicherheiten auf. Dann empfiehlt sich ein Gespräch mit der Hausärztin oder dem Hausarzt, denn eine frühzeitige Abklärung lohnt sich in verschiedener Hinsicht.